Unsere Geschichte

Über die Guitarena

Spittal an der Drau — Oben, in den prunkvollen Gängen von Schloss Porcia, flüstern die Wände noch von der Renaissance. Doch wer den wahren, ungeschönten Puls der Musik sucht, muss die steinernen Stufen hinabsteigen.

Tief unten, im dämmrigen Kreuzgewölbe des Ortenburgerkellers, verbirgt sich seit über 25 Jahren eine der unwahrscheinlichsten und zugleich faszinierendsten Pilgerstätten der internationalen Musikwelt. Ein Ort, der so intim und roh ist, dass man ihn eher in den Hinterhöfen von Greenwich Village als in einer beschaulichen Kärntner Kleinstadt vermuten würde.

Die Initialzündung

Alles begann mit einem Moment der absoluten Klarheit. In den 1980er-Jahren saß Hartwig Weiher – damals selbst noch als Musiker auf den Bühnen unterwegs – in eben diesem Schloss und hörte den österreichischen Virtuosen Peter Ratzenbeck spielen.

Was 1998 aus Weihers schierer Besessenheit für die akustische Gitarre entstand, wuchs von einem ambitionierten Liebhaberprojekt zu einer Kulturinstitution heran, die Spittal fest auf der Landkarte der globalen Fingerstyle-Szene verankert hat.

Wo Distanz ein Fremdwort ist

Man sucht bei uns vergebens nach gigantischen Lautsprechertürmen, gleißenden LED-Wänden oder der sterilen Distanz moderner Konzerthallen. Der Ortenburgerkeller erzwingt Intimität.

  • 01
    Rohe Emotion: Das Atmen des Künstlers und das leise Quietschen der Fingerkuppen auf den Stahlsaiten werden Teil der Performance. Hier prallt ungefilterte Emotion auf handwerkliche Perfektion.
  • 02
    Kompromisslose Akustik: Das historische Gewölbe verzeiht keine Fehler, aber es belohnt absolute Hingabe.
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